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Security 7 Min. Lesezeit

Container Security: Images härten und Runtime schützen

Container bieten Isolation — aber nur, wenn sie richtig konfiguriert sind. Best Practices für sichere Container von Build bis Runtime.

devRocks Engineering · 22. Februar 2026 · Aktualisiert: 31. März 2026
Container Security Docker Kubernetes
Container Security: Images härten und Runtime schützen

Die Container-Sicherheitskette

Container-Security beginnt beim Base Image und endet bei der Runtime-Überwachung. Jede Stufe bietet Angriffsfläche — und jede Stufe kann abgesichert werden.

Build-Phase: Images härten

  • Minimale Base Images: Distroless oder Alpine statt Ubuntu — weniger Packages, weniger Angriffsfläche.
  • Non-Root User: Container sollten nie als Root laufen. Definieren Sie einen unprivilegierten User im Dockerfile.
  • Read-Only Filesystem: Setzen Sie das Root-Filesystem auf Read-Only und mounten Sie beschreibbare Verzeichnisse explizit.
  • No Latest Tag: Pinnen Sie Base Image Versionen auf spezifische Digests für reproduzierbare Builds.

Registry-Phase: Images scannen

  • Admission Controller: Kubernetes Admission Webhooks können unsignierte oder ungescannte Images blockieren.
  • Image Signing: Cosign oder Notary stellen sicher, dass nur verifizierte Images deployed werden.

Runtime-Phase: Überwachen und einschränken

  • Security Contexts: Kubernetes Security Contexts erzwingen Non-Root, Read-Only Filesystems und Capability Drops.
  • Pod Security Standards: Die drei Levels Privileged, Baseline und Restricted als Namespace-weite Richtlinien.
  • Runtime Security: Falco oder Sysdig erkennen verdächtiges Verhalten in laufenden Containern.

Fazit

Container-Security ist kein Produkt, sondern ein Prozess. Bei devRocks implementieren wir Security auf jeder Stufe — von der Dockerfile-Review bis zum Runtime-Monitoring.

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Häufig gestellte Fragen

Sie können die Sicherheit Ihrer Container-Images erhöhen, indem Sie minimale Base Images wie Distroless oder Alpine verwenden, niemals Root-Benutzer verwenden, das Root-Dateisystem schreibgeschützt machen und die Base Image-Versionen auf spezifische Digests pinnen, um reproduzierbare Builds zu gewährleisten.
Die besten Praktiken umfassen die Implementierung von Admission Controllers in Kubernetes, die ungescannte oder unsignierte Images blockieren, sowie die Verwendung von Image Signing-Tools wie Cosign oder Notary, um die Verifizierung der Images sicherzustellen.
Zur Runtime-Überwachung von Containern können Sie Kubernetes Security Contexts nutzen, um Non-Root-Benutzer und schreibgeschützte Dateisysteme durchzusetzen, sowie Pod Security Standards implementieren, um Sicherheitsrichtlinien auf Namespace-Ebene durchzusetzen.
Das Ausführen von Containern als Root-Benutzer erhöht die Angriffsfläche erheblich, da ein Angreifer im Falle eines Kompromisses volle Kontrolle über das Container-System erlangen könnte. Es ist sicherer, unprivilegierte Benutzer zu definieren, um das Risiko zu minimieren.
Um sicherzustellen, dass nur vertrauenswürdige Container-Images in Ihrer Umgebung ausgeführt werden, sollten Sie ein Image-Scanning-Tool verwenden, das Images auf Sicherheitsanfälligkeiten überprüft, sowie Mechanismen zur Bildsignierung implementieren, um die Integrität und Authentizität der Images zu gewährleisten.

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