Secrets Management: HashiCorp Vault in Kubernetes integrieren
Kubernetes Secrets sind Base64-kodiert, nicht verschlüsselt. Für echte Secret-Sicherheit brauchen Sie eine dedizierte Lösung wie HashiCorp Vault.
Das Problem mit Kubernetes Secrets
Kubernetes Secrets sind lediglich Base64-kodiert — wer Zugriff auf den API-Server hat, kann sie im Klartext lesen. Für sensible Daten wie Datenbank-Passwörter, API-Keys und TLS-Zertifikate brauchen Sie mehr.
Warum HashiCorp Vault?
- Verschlüsselung: Secrets werden at-rest und in-transit verschlüsselt — nicht nur kodiert.
- Dynamic Secrets: Vault kann temporäre Datenbank-Credentials on-the-fly generieren — jeder Pod bekommt eigene Zugangsdaten.
- Audit Log: Jeder Zugriff auf ein Secret wird protokolliert — unverzichtbar für Compliance.
- Rotation: Automatische Secret-Rotation ohne Downtime oder manuelle Intervention.
Integration mit Kubernetes
- Vault Agent Injector: Ein Sidecar-Container, der Secrets automatisch in den Pod injiziert — keine Änderung am Application Code nötig.
- CSI Driver: Vault Secrets als Volumes mounten — nativer Kubernetes-Ansatz über den Secrets Store CSI Driver.
- External Secrets Operator: Synchronisiert Vault Secrets als native Kubernetes Secrets — ideal für Legacy-Anwendungen.
Unsere Architektur
Bei devRocks setzen wir Vault mit dem CSI Driver ein. Vault läuft als HA-Cluster mit Raft Storage, authentifiziert Pods über Kubernetes Service Accounts und rotiert Datenbank-Credentials alle 24 Stunden automatisch.
Fragen zu diesem Thema?
Wir beraten Sie gerne zu den in diesem Artikel beschriebenen Technologien und Lösungen.
Kontakt aufnehmen