Terraform vs. Pulumi: Infrastructure as Code im Vergleich
Terraform dominiert den IaC-Markt, aber Pulumi holt auf. Wir vergleichen beide Tools aus der Praxis — und zeigen, wann welches die bessere Wahl ist.
Zwei Philosophien, ein Ziel
Terraform verwendet eine deklarative DSL (HCL), Pulumi setzt auf echte Programmiersprachen (TypeScript, Python, Go). Beide verwalten Cloud-Infrastruktur als Code — aber der Ansatz unterscheidet sich fundamental.
Terraform: Der Industriestandard
- HCL: Einfach zu lernen, auch für Nicht-Programmierer. Deklarativ — Sie beschreiben den Zielzustand, nicht den Weg dorthin.
- Provider-Ökosystem: Über 3.000 Provider für jeden erdenklichen Cloud-Service.
- State Management: Terraform State als Single Source of Truth für Ihre Infrastruktur.
- Nachteile: Begrenzte Programmierbarkeit, keine nativen Schleifen/Conditionals (workarounds mit count/for_each), Testing ist umständlich.
Pulumi: Code statt Config
- Echte Programmiersprachen: Schreiben Sie Infrastruktur in TypeScript, Python oder Go — mit IDE-Support, Autocomplete und Type Safety.
- Testbarkeit: Unit Tests für Infrastruktur mit Standard-Test-Frameworks (Jest, pytest).
- Abstraktion: Erstellen Sie wiederverwendbare Infrastruktur-Komponenten als Klassen oder Funktionen.
- Nachteile: Kleineres Ökosystem, steilere Lernkurve für Ops-Teams ohne Programmiererfahrung.
Unsere Empfehlung
Bei devRocks setzen wir primär auf Terraform — das Ökosystem und die Community sind unschlagbar. Pulumi kommt zum Einsatz, wenn komplexe Logik in der Infrastruktur-Definition nötig ist oder das Team bereits stark in TypeScript arbeitet.
Fragen zu diesem Thema?
Wir beraten Sie gerne zu den in diesem Artikel beschriebenen Technologien und Lösungen.
Kontakt aufnehmenSeit über 25 Jahren realisieren wir Engineering-Projekte für Mittelstand und Enterprise.