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Cloud & Infrastructure 7 Min. Lesezeit

AWS RDS Aurora: Wann sich der Umstieg von Standard-MySQL lohnt

Aurora verspricht bis zu 5x bessere Performance als Standard-MySQL. Aber wann lohnt sich der Aufpreis wirklich? Eine ehrliche Analyse aus unserer Projekterfahrung.

devRocks Team · 08. März 2026 ·
AWS Aurora MySQL RDS Datenbank
AWS RDS Aurora: Wann sich der Umstieg von Standard-MySQL lohnt

Aurora vs. Standard-RDS: Die Fakten

Amazon Aurora ist MySQL-kompatibel, verwendet aber eine komplett andere Storage-Architektur. Das Ergebnis: bessere Performance, höhere Verfügbarkeit — aber auch höhere Kosten.

Wann Aurora Sinn macht

  • Hohe Verfügbarkeitsanforderungen: Aurora repliziert Daten automatisch über 3 Availability Zones mit einem Recovery Point von unter einer Sekunde.
  • Leseintensive Workloads: Bis zu 15 Read Replicas mit minimaler Replikationsverzögerung — ideal für Reporting und Analytics neben dem operativen Betrieb.
  • Variabler Traffic: Aurora Serverless v2 skaliert automatisch basierend auf der aktuellen Last — Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen.
  • Große Datenbanken: Aurora unterstützt bis zu 128 TB Storage, das automatisch in 10-GB-Inkrementen wächst.

Wann Standard-RDS reicht

  • Kleine bis mittlere Anwendungen: Unter 100 GB Datenbankgröße und weniger als 10.000 Queries pro Sekunde.
  • Budget-sensitive Projekte: Aurora kostet etwa 20-30% mehr als vergleichbare RDS-MySQL-Instanzen.
  • Einfache Setups: Wenn Multi-AZ mit RDS bereits Ihre Verfügbarkeitsanforderungen erfüllt.

Unsere Erfahrung

In der Praxis empfehlen wir Aurora für alle Projekte, bei denen die Datenbank geschäftskritisch ist und Ausfallzeiten direkte Kosten verursachen. Für Entwicklungs- und Staging-Umgebungen setzen wir weiterhin auf Standard-RDS — die Kostenersparnis rechtfertigt den minimalen Performance-Unterschied.

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