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Datenbanken & Search 7 Min. Lesezeit

Elasticsearch vs. OpenSearch: Welche Suchengine passt zu Ihrem Projekt?

Nach dem Fork von Elasticsearch durch AWS stehen Unternehmen vor der Wahl: Elasticsearch oder OpenSearch? Wir vergleichen beide Lösungen aus der Praxis.

devRocks Team · 15. März 2026 ·
Elasticsearch OpenSearch Search AWS
Elasticsearch vs. OpenSearch: Welche Suchengine passt zu Ihrem Projekt?

Die Geschichte des Forks

Als Elastic 2021 die Lizenz von Elasticsearch änderte, reagierte AWS mit dem Fork OpenSearch. Seitdem haben sich beide Projekte in unterschiedliche Richtungen entwickelt — mit jeweils eigenen Stärken.

Elasticsearch: Der Platzhirsch

  • Reife: Über ein Jahrzehnt Entwicklung, riesiges Ökosystem mit Kibana, Logstash und Beats.
  • Features: Machine Learning Integration, Security Features (X-Pack) und erweiterte Aggregationen.
  • Support: Kommerzieller Support durch Elastic mit SLAs und dedizierten Engineers.
  • Lizenz: Server Side Public License (SSPL) — keine Open-Source-Lizenz im klassischen Sinne.

OpenSearch: Die Open-Source-Alternative

  • Lizenz: Apache 2.0 — echtes Open Source ohne Einschränkungen.
  • AWS-Integration: Nahtlose Integration mit AWS-Services, Managed Service über Amazon OpenSearch Service.
  • Security: Security-Features sind kostenlos enthalten (bei Elasticsearch teilweise kostenpflichtig).
  • Community: Wachsende Community mit Beiträgen von AWS, SAP und anderen Unternehmen.

Unsere Empfehlung

Für AWS-basierte Infrastrukturen empfehlen wir OpenSearch — die Integration ist nahtlos und die Kosten sind transparent. Für On-Premise-Setups oder wenn Sie das Elastic-Ökosystem (Kibana, APM) intensiv nutzen, bleibt Elasticsearch die bessere Wahl.

Fragen zu diesem Thema?

Wir beraten Sie gerne zu den in diesem Artikel beschriebenen Technologien und Lösungen.

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